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Aufgeführte
Inhalte beziehen sich auf Angaben der von uns vermarkteten Hersteller und Produkte.
Eine Haftung ist ausgeschlossen, insbesondere wegen qualitativen Abweichungen
bei Fremdherstellern ausländischer Produktionen, welche u.U. nicht deutschen
Normen entsprechen. |
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Das Wasserbett im klassischen
Sinne war und ist ein Hardside-Bett. Beim "Hardside" wird eine bis zu
22 cm hohe Wassermatratze direkt in eine starke Holzumrahmung gelegt, die ihr
den seitlichen Halt gibt. Das Ganze liegt auf einer Bodenplatte auf. Gewichtsverteiler
sorgen für eine gleichmässige und grossflächige Bodenlast. Zur
Sicherheit befindet sich zwischen der Wassermatratze, der Umrahmung und der Bodenplatte
eine Sicherheitsfolie. Diese verhindert, bei einer eventuellen Beschädigung
der Matratze, das Wasser austreten könnte. Ein Hardside Wasserbett verfügt
demnach nicht über Sitzkanten. Das Ein- und Aussteigen gilt daher als etwas
gewöhnungsbedürftig.
Softside-Wasserbett
Die aktuell bliebteste und gebräuchlichste Form eines Wasserbettes ist das
Softside-System. Bei dieser Bauart besteht die seitliche Umrandung aus einem Schaumrahmen
mit Sitzkante. Es ist wahlweise verfügbar als freistehendes Wasserbett, das
keinen Bettrahmen benötigt oder als Einbauwasserbett, das in bestehende Bettgestelle
integriert wird.
Schlauch-Wassermatratzen
Eine Schlauch-Wassermatratze ist die wohl einfachste Bauart, welche nicht alle
Vorteile eines Wasserbettes beinhaltet. Die Schlauch-Wassermatratze besteht aus
mehreren schmalen und nebeneinander liegenden Wasserschläuchen. Die Schläuche
sind in der Regel in zwei Schaumstoffauflagen eingebettet. Hierbei kommt man mit
einer relativ niedrigen Wassermenge aus. Die Schlauch-Wassermatratze kann problemlos
auf ein normales Lattenrost gelegt werden und bietet eine echte Alternative zu
konventionellen Matratzen. |
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Das Heizsystem
befindet sich auf der Bodenplatte unter der Sicherheitsfolie. Zur Energie-Einsparung
liegt bei einigen Wasserbett Herstellern unter dem Heizsystem noch eine zusätzliche
Isolationsfolie. Die über der Heizung befindliche Sicherheitsfolie fängt
bei Beschädigung der Matratze eventuell austretendes Wasser auf. |
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Das Material
von hochwertigen Matratzenhüllen besteht in der Regel aus 0,6 mm starkem
und zugleich sehr anschmiegsamen Spezial-Vinyl. Es bietet ein optimales Verhältnis
von Materialdicke und Elastizität. Um mechanischen Druck auf den Schweißnähten
zu verhindern, sollten sich diese auf der Unterseite der Matratzenhülle befinden
- auf der Bodenplatte aufliegend. |
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"Freeflow"
war das erste System bei der Fertigung von Wasserbetten. Hierbei wurde eine glatte
Vinyl-Folie benutzt und einfach mit Wasser gefüllt. Zur Dämpfung der
Wasserbewegung in einer Wassermatratze bieten sich heute verschiedene Methoden
an:
Schaumzylinder oder Vliesmatten im Inneren der Matratze dämpfen die Wasserbewegung
in unterschiedlichen Stufen von leicht, über schwer oder total beruhigt.
Vliesberuhigte Matratzen sind die älteste und am weitesten verbreitete Methode.
Besonders für sehr starke Beruhigungen setzen sich die Schaumzylinder immer
mehr durch. Eine Beruhigung mit Schaumzylindern bewirkt ein leichteres Ein- und
Aussteigen in das Wasserbett. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Beruhigung
dem individuellen Schlafgefühl am nächsten kommt - unabhängig von der Art der Stabilisierung.
Die Beruhigungsstufen stehen zwischen F0 (unberuhigt, das Wasser
bewegt sich 7-10 Sek.) und F10 (sehr stark beruhigt, 0 Sek.) zur Verfügung.
Viele Wasserbett-Puristen lieben allerdings weiterhin das so genannte "freie
Schweben" im unberuhigten Freeflow-Waserbett. |
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Es gibt einteilige
Wassermatratzen (Uno-System) und zweiteilige Wassermatratzen (Dual-System). Im
Dual-System finden sich getrennte Wassermatratzen in einer Schaumstoffumrahmung
mit zwei Heizsystemen und jeweils individueller Beruhigungsmöglichkeit. Das
Dual-Schlafsystem ist besonders empfehlenswert bei Doppelbetten. |
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Die Montage
eines Wasserbettes sollte von einem Fachmann erfolgen. Dieser verfügt über
das entsprechende Aufbauwerkzeug wie z.B. ein sauberer, keimfreier Wasserschlauch.
So können Sie sicher sein, dass alles sachgerecht montiert und genau die
richtige Wassermenge eingefüllt wird. Die Installation eines Wasserbettes nimmt etwa 2 Stunden in Anspruch. Da das Befüllen
der Matratze am längsten dauert, hängt die tatsächlich benötigte
Zeit vor allem vom Wasserdruck in Ihrer Wohnung ab. Beachten Sie die genauen Aufbauanleitungen
Ihres Herstellers. |
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Die Füllmenge
bestimmt Komfort und Funktion. Sie ist ein wichtiger Faktor für die richtige
Liegeposition. Die Wassermenge
unterscheidet sich nach Größe des Kernes, des Körpergewichtes
und des individuellen Liegegefühls. Zu wenig Wasser kann zu Muskelspannungen
im Lendenbereich führen, zu viel Wasser zu Nackenverspannungen (auf dem Berg
liegen, Streckung). Entnehmen
bzw. führen Sie Wasser in nur geringen Mengen von 1 - 2 Litern zu. Sie werden
feststellen, dass schon kleine Mengen den Liegekomfort verändern. |
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Ein Wasserbett
in den Maßen 200 x 200 cm wiegt inkl. 2 Personen ca. 800 kg, verteilt auf
der Grundfläche des Unterbaus von ca. 3 m². Das Gewicht eines Wasserbettes bereitet normalerweise keiner Deckenkonstruktion
Probleme, denn es besitzt eine sehr gleichmäßige Gewichtsverteilung
von ca. 220 kg pro Quadratmeter. |
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Die angenehme
Wärme ist eine der meistgeschätzten Eigenschaften eines Wasserbettes.
Ein Wasserbettsystem besteht aus einer Heizungsmatte oder einem keramischen Heizelement
mit einem einstellbaren Thermostat. Die Heizungsmatte wird unter die Sicherheitsfolie
und Matratze gelegt. Diese ist mit einem Wärmesensor ausgestattet. Gute Heizungssysteme sind TÜV-geprüft mit GS-Zertifikat und zur Sicherheit
zusätzlich mit Überlastungs- und Überhitzungsschutz versehen. Die Temperatur sollte generell nicht unter 26°C und im Winter bei 28°C
bis 30°C liegen. Wer sein Heizsystem nachts lieber abschalten möchte,
kann ohne Probleme den Stecker ziehen oder eine Zeitschaltuhr verwenden, die optimalerweise
schon eingebaut ist. Der Stromverbrauch liegt im Durchschnitt bei ungefähr 4 EUR - 5 EUR pro Bett
im Monat. Ein Wasserbett ist zudem ein sehr gut isoliertes System, d.h. die Schaumzargen,
der Sockel und die Sicherheitswanne schließen das Bett von allen Seiten
gut ein. |
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Die Lebensdauer
eines Wasserbettes beläuft sich, je nach Pflege und Qualität, auf bis zu
15 Jahre und sogar noch darüber. Es ist wichtig zu wissen, dass das unterstützende Element in einer
Wassermatratze das Wasser selbst ist. Wasser unterliegt keinen Ermüdungserscheinungen.
Der Komfort und die hervorragenden Eigenschaften einer Wassermatratze bleiben
über Jahre hin unverändert - ganz im Gegensatz zu konventionellen Matratzen. Mit wenig Aufwand für
die Pflege schlafen Sie auf Wassermatratzen auch nach 15 Jahren immer noch wie
am ersten Tag. Dadurch ist ein Wasserbett auf lange Nutzungsdauer gesehen sogar
das günstigste Schlafsystem. |
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| Um schnell zu
erkennen, wo sich die Spreu vom Weizen trennt, sollte ein Wasserbett TÜV-
und Schadstoffzertifiziert sein. Der TÜV bietet die drei wichtigsten Zertifikate
an: |
- GS für geprüfte Sicherheit
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ToxProof für die strengste Schadstoffbemessungsgrundlage
des Wasserbettes
- Dauerhaftigkeitszertifizierung
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Mit diesen Qualitätssiegeln, die z. Bsp. bei BluTimes-Wasserbetten selbstverständlich vorhanden sind,
können Sie sicher sein, dass Sie auch nach vielen Jahren noch Freude an Ihrem
Wasserbett haben werden. |
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Ein Wasserbett
bedarf keiner großen "Pflege". Als Behandlung sollten Sie lediglich
dem Wasser regelmässig einen Wasser-Konditionierer zugeben. Der Konditionierer
hält das Wasser in der Matratze frisch und die Folie bleibt trotz der Wasserbewegungen
im Innern flexibel und versprödet nicht. Dies verlängert die Lebenserwartung.
Eine regelmäßige, äußere Pflege des Wasserkerns mit Vinylreiniger
trägt zudem zu einer langen Lebensdauer Ihrer Wassermatratze bei. |
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Bislang ist
wohl kein einziger Fall von Seekrankheit bei einem Wasserbettenschläfer bekannt
und kann aus medizinischer Sicht ausgeschlossen werden. Das Wasser selbst wird
nur dann in Bewegung versetzt, wenn Sie selbst sich im Bett bewegen. Die so ausgelöste
Bewegung des Wassers wird unmittelbar von der integrierten Stabilisierung gedämpft.
Beachten Sie hierbei auch, dass sich die Bewegungsfrequenz in einem Wasserbett
durch den kaum noch spürbaren Auflagedruck um ein Vielfaches verringert. |
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Es ist äußerst
unwahrscheinlich, dass Ihr Partner gestört wird, wenn Sie sich ins Bett legen,
es sei denn, Sie springen wirklich mit Anlauf hinein. In einem solchen Fall aber
würden Sie sicherlich auch Ihren auf einer herkömmlichen Matratze liegenden
Partner wecken. Grundsätzlich
gilt: Je stärker die Stabilisierung Ihres Wasserbettes, desto geringer ist
die Übertragung der entstehenden Bewegung. In einem ausreichend stabilisierten
Wasserbett werden Ihre Bewegungen auf die Partnermatratze nicht übertragen. |
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Ein Stromschlag
in einem Wasserbett ist normalerweise nicht möglich. Das gesamte System einer
Wasserbetten-Heizung ist geerdet. Die meisten Wasserbettenheizungen sind GS-TÜV geprüft. Die Heizung selbst
ist wasserdicht verarbeitet und zusätzlich durch Schutzwanne plus Wassermatratze
zweifach vom Wasser abgetrennt. Wasser und Strom sind somit dreifach voneinander
getrennt. Neuere Heizsysteme sind zum Teil noch durch neuwertige Materialien und
Sicherungen geschützt. Wählen Sie am besten ein europäisches Heizungselement, weil es für
220 Volt entworfen ist und keine Adaption der amerikanischen 110 Volt benötigt.
Die meisten Heizungselemente werden von den verschiedenen europäischen Sicherheitsinstituten
(VDE, TÜV, KEMA, BENOR) getestet und sind sehr sicher. |
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Erfreulicherweise
machen gute Wasserbetten keine Geräusche. Nach dem Aufbau des Bettes wird
die Luft aus der Wassermatratze mit der Entlüftungspumpe entfernt. Die Entlüftung
sollte nach dem Aufbau noch 2-3 Mal wiederholt werden. Auch die regelmässige
Zugabe von Wasser-Konditionierer hält das Wasser frisch und verhindert Algenbildung
im Wasser. |
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