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Wasserbett Informationen
 
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Wasserbett [geordnet nach Stichwörtern].

Die veschiedenen Bauarten
Wasserbetten Heizung
Wassermatratze
Beruhigungsstufen
Uno & Dualsysteme
Aufbau & Montage
Wasserfüllmenge
Statik und Bodenbelastung
Heizkosten
Lebensdauer
Qualitätssiegel
Wasserbetten Pflege
Seekrankheit
Wellenbewegung durch Bettpartner
Stromschlag
Wassergeräusche
 

 
Aufgeführte Inhalte beziehen sich auf Angaben der von uns vermarkteten Hersteller und Produkte. Eine Haftung ist ausgeschlossen, insbesondere wegen qualitativen Abweichungen bei Fremdherstellern ausländischer Produktionen, welche u.U. nicht deutschen Normen entsprechen.
 
 
Hardside-Wasserbett >> zurück zum Anfang

Das Wasserbett im klassischen Sinne war und ist ein Hardside-Bett. Beim "Hardside" wird eine bis zu 22 cm hohe Wassermatratze direkt in eine starke Holzumrahmung gelegt, die ihr den seitlichen Halt gibt. Das Ganze liegt auf einer Bodenplatte auf. Gewichtsverteiler sorgen für eine gleichmässige und grossflächige Bodenlast. Zur Sicherheit befindet sich zwischen der Wassermatratze, der Umrahmung und der Bodenplatte eine Sicherheitsfolie. Diese verhindert, bei einer eventuellen Beschädigung der Matratze, das Wasser austreten könnte. Ein Hardside Wasserbett verfügt demnach nicht über Sitzkanten. Das Ein- und Aussteigen gilt daher als etwas gewöhnungsbedürftig.

Softside-Wasserbett
Die aktuell bliebteste und gebräuchlichste Form eines Wasserbettes ist das Softside-System. Bei dieser Bauart besteht die seitliche Umrandung aus einem Schaumrahmen mit Sitzkante. Es ist wahlweise verfügbar als freistehendes Wasserbett, das keinen Bettrahmen benötigt oder als Einbauwasserbett, das in bestehende Bettgestelle integriert wird.

Schlauch-Wassermatratzen
Eine Schlauch-Wassermatratze ist die wohl einfachste Bauart, welche nicht alle Vorteile eines Wasserbettes beinhaltet. Die Schlauch-Wassermatratze besteht aus mehreren schmalen und nebeneinander liegenden Wasserschläuchen. Die Schläuche sind in der Regel in zwei Schaumstoffauflagen eingebettet. Hierbei kommt man mit einer relativ niedrigen Wassermenge aus. Die Schlauch-Wassermatratze kann problemlos auf ein normales Lattenrost gelegt werden und bietet eine echte Alternative zu konventionellen Matratzen.
 
 
Wasserbetten Heizung >> zurück zum Anfang

Das Heizsystem befindet sich auf der Bodenplatte unter der Sicherheitsfolie. Zur Energie-Einsparung liegt bei einigen Wasserbett Herstellern unter dem Heizsystem noch eine zusätzliche Isolationsfolie. Die über der Heizung befindliche Sicherheitsfolie fängt bei Beschädigung der Matratze eventuell austretendes Wasser auf.
 
 
Die Wassermatratze >> zurück zum Anfang

Das Material von hochwertigen Matratzenhüllen besteht in der Regel aus 0,6 mm starkem und zugleich sehr anschmiegsamen Spezial-Vinyl. Es bietet ein optimales Verhältnis von Materialdicke und Elastizität. Um mechanischen Druck auf den Schweißnähten zu verhindern, sollten sich diese auf der Unterseite der Matratzenhülle befinden - auf der Bodenplatte aufliegend.
 
 
Beruhigungsstufen >> zurück zum Anfang

"Freeflow" war das erste System bei der Fertigung von Wasserbetten. Hierbei wurde eine glatte Vinyl-Folie benutzt und einfach mit Wasser gefüllt. Zur Dämpfung der Wasserbewegung in einer Wassermatratze bieten sich heute verschiedene Methoden an:

Schaumzylinder oder Vliesmatten im Inneren der Matratze dämpfen die Wasserbewegung in unterschiedlichen Stufen von leicht, über schwer oder total beruhigt. Vliesberuhigte Matratzen sind die älteste und am weitesten verbreitete Methode. Besonders für sehr starke Beruhigungen setzen sich die Schaumzylinder immer mehr durch. Eine Beruhigung mit Schaumzylindern bewirkt ein leichteres Ein- und Aussteigen in das Wasserbett. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Beruhigung dem individuellen Schlafgefühl am nächsten kommt - unabhängig von der Art der Stabilisierung.

Die Beruhigungsstufen stehen zwischen F0 (unberuhigt, das Wasser bewegt sich 7-10 Sek.) und F10 (sehr stark beruhigt, 0 Sek.) zur Verfügung.

Viele Wasserbett-Puristen lieben allerdings weiterhin das so genannte "freie Schweben" im unberuhigten Freeflow-Waserbett.
 
 
Uno & Dual System >> zurück zum Anfang

Es gibt einteilige Wassermatratzen (Uno-System) und zweiteilige Wassermatratzen (Dual-System). Im Dual-System finden sich getrennte Wassermatratzen in einer Schaumstoffumrahmung mit zwei Heizsystemen und jeweils individueller Beruhigungsmöglichkeit. Das Dual-Schlafsystem ist besonders empfehlenswert bei Doppelbetten.
 
 
Installation & Aufbau >> zurück zum Anfang

Die Montage eines Wasserbettes sollte von einem Fachmann erfolgen. Dieser verfügt über das entsprechende Aufbauwerkzeug wie z.B. ein sauberer, keimfreier Wasserschlauch. So können Sie sicher sein, dass alles sachgerecht montiert und genau die richtige Wassermenge eingefüllt wird. Die Installation eines Wasserbettes nimmt etwa 2 Stunden in Anspruch. Da das Befüllen der Matratze am längsten dauert, hängt die tatsächlich benötigte Zeit vor allem vom Wasserdruck in Ihrer Wohnung ab. Beachten Sie die genauen Aufbauanleitungen Ihres Herstellers.
 
 
Füllmenge >> zurück zum Anfang

Die Füllmenge bestimmt Komfort und Funktion. Sie ist ein wichtiger Faktor für die richtige Liegeposition. Die Wassermenge unterscheidet sich nach Größe des Kernes, des Körpergewichtes und des individuellen Liegegefühls. Zu wenig Wasser kann zu Muskelspannungen im Lendenbereich führen, zu viel Wasser zu Nackenverspannungen (auf dem Berg liegen, Streckung). Entnehmen bzw. führen Sie Wasser in nur geringen Mengen von 1 - 2 Litern zu. Sie werden feststellen, dass schon kleine Mengen den Liegekomfort verändern.
 
 
Gewicht & Bodenbelastung >> zurück zum Anfang

Ein Wasserbett in den Maßen 200 x 200 cm wiegt inkl. 2 Personen ca. 800 kg, verteilt auf der Grundfläche des Unterbaus von ca. 3 m². Das Gewicht eines Wasserbettes bereitet normalerweise keiner Deckenkonstruktion Probleme, denn es besitzt eine sehr gleichmäßige Gewichtsverteilung von ca. 220 kg pro Quadratmeter.
 
 
Heizungkosten >> zurück zum Anfang

Die angenehme Wärme ist eine der meistgeschätzten Eigenschaften eines Wasserbettes. Ein Wasserbettsystem besteht aus einer Heizungsmatte oder einem keramischen Heizelement mit einem einstellbaren Thermostat. Die Heizungsmatte wird unter die Sicherheitsfolie und Matratze gelegt. Diese ist mit einem Wärmesensor ausgestattet. Gute Heizungssysteme sind TÜV-geprüft mit GS-Zertifikat und zur Sicherheit zusätzlich mit Überlastungs- und Überhitzungsschutz versehen. Die Temperatur sollte generell nicht unter 26°C und im Winter bei 28°C bis 30°C liegen. Wer sein Heizsystem nachts lieber abschalten möchte, kann ohne Probleme den Stecker ziehen oder eine Zeitschaltuhr verwenden, die optimalerweise schon eingebaut ist. Der Stromverbrauch liegt im Durchschnitt bei ungefähr 4 EUR - 5 EUR pro Bett im Monat. Ein Wasserbett ist zudem ein sehr gut isoliertes System, d.h. die Schaumzargen, der Sockel und die Sicherheitswanne schließen das Bett von allen Seiten gut ein.
 
 
Lebensdauer und Haltbarkeit >> zurück zum Anfang

Die Lebensdauer eines Wasserbettes beläuft sich, je nach Pflege und Qualität, auf bis zu 15 Jahre und sogar noch darüber. Es ist wichtig zu wissen, dass das unterstützende Element in einer Wassermatratze das Wasser selbst ist. Wasser unterliegt keinen Ermüdungserscheinungen. Der Komfort und die hervorragenden Eigenschaften einer Wassermatratze bleiben über Jahre hin unverändert - ganz im Gegensatz zu konventionellen Matratzen. Mit wenig Aufwand für die Pflege schlafen Sie auf Wassermatratzen auch nach 15 Jahren immer noch wie am ersten Tag. Dadurch ist ein Wasserbett auf lange Nutzungsdauer gesehen sogar das günstigste Schlafsystem.
 
 
Die Qualitätssiegel >> zurück zum Anfang

Um schnell zu erkennen, wo sich die Spreu vom Weizen trennt, sollte ein Wasserbett TÜV- und Schadstoffzertifiziert sein. Der TÜV bietet die drei wichtigsten Zertifikate an:
  • GS für geprüfte Sicherheit
  • ToxProof für die strengste Schadstoffbemessungsgrundlage des Wasserbettes
  • Dauerhaftigkeitszertifizierung
Mit diesen Qualitätssiegeln, die z. Bsp. bei BluTimes-Wasserbetten selbstverständlich vorhanden sind, können Sie sicher sein, dass Sie auch nach vielen Jahren noch Freude an Ihrem Wasserbett haben werden.
 
 
Wasserbetten Pflege >> zurück zum Anfang

Ein Wasserbett bedarf keiner großen "Pflege". Als Behandlung sollten Sie lediglich dem Wasser regelmässig einen Wasser-Konditionierer zugeben. Der Konditionierer hält das Wasser in der Matratze frisch und die Folie bleibt trotz der Wasserbewegungen im Innern flexibel und versprödet nicht. Dies verlängert die Lebenserwartung. Eine regelmäßige, äußere Pflege des Wasserkerns mit Vinylreiniger trägt zudem zu einer langen Lebensdauer Ihrer Wassermatratze bei.
 
 
Seekrankheit >> zurück zum Anfang

Bislang ist wohl kein einziger Fall von Seekrankheit bei einem Wasserbettenschläfer bekannt und kann aus medizinischer Sicht ausgeschlossen werden. Das Wasser selbst wird nur dann in Bewegung versetzt, wenn Sie selbst sich im Bett bewegen. Die so ausgelöste Bewegung des Wassers wird unmittelbar von der integrierten Stabilisierung gedämpft. Beachten Sie hierbei auch, dass sich die Bewegungsfrequenz in einem Wasserbett durch den kaum noch spürbaren Auflagedruck um ein Vielfaches verringert.
 
 
störende Wellenbewegung >> zurück zum Anfang

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Ihr Partner gestört wird, wenn Sie sich ins Bett legen, es sei denn, Sie springen wirklich mit Anlauf hinein. In einem solchen Fall aber würden Sie sicherlich auch Ihren auf einer herkömmlichen Matratze liegenden Partner wecken. Grundsätzlich gilt: Je stärker die Stabilisierung Ihres Wasserbettes, desto geringer ist die Übertragung der entstehenden Bewegung. In einem ausreichend stabilisierten Wasserbett werden Ihre Bewegungen auf die Partnermatratze nicht übertragen.
 
 
Stromschlag >> zurück zum Anfang

Ein Stromschlag in einem Wasserbett ist normalerweise nicht möglich. Das gesamte System einer Wasserbetten-Heizung ist geerdet. Die meisten Wasserbettenheizungen sind GS-TÜV geprüft. Die Heizung selbst ist wasserdicht verarbeitet und zusätzlich durch Schutzwanne plus Wassermatratze zweifach vom Wasser abgetrennt. Wasser und Strom sind somit dreifach voneinander getrennt. Neuere Heizsysteme sind zum Teil noch durch neuwertige Materialien und Sicherungen geschützt. Wählen Sie am besten ein europäisches Heizungselement, weil es für 220 Volt entworfen ist und keine Adaption der amerikanischen 110 Volt benötigt. Die meisten Heizungselemente werden von den verschiedenen europäischen Sicherheitsinstituten (VDE, TÜV, KEMA, BENOR) getestet und sind sehr sicher.
 
 
Wassergeräusche >> zurück zum Anfang

Erfreulicherweise machen gute Wasserbetten keine Geräusche. Nach dem Aufbau des Bettes wird die Luft aus der Wassermatratze mit der Entlüftungspumpe entfernt. Die Entlüftung sollte nach dem Aufbau noch 2-3 Mal wiederholt werden. Auch die regelmässige Zugabe von Wasser-Konditionierer hält das Wasser frisch und verhindert Algenbildung im Wasser.
 
 
 
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© Jürgen Almosdörfer